Keiner darf verloren gehen

Kinder individuell fördern

Jedes Kind ist anders und keines darf auf dem Weg durch die Schule/n verloren gehen! Doch der Schulalltag in Bayern sieht leider anders aus. In keinem Bundesland sind die Bildungschancen ungleicher verteilt. Jedes Jahr bleiben 60.000 Schüler sitzen. Nachhilfe-Institute und Privatschulen boomen. Fast jeder zehnte Jugendliche verlässt die Schule ohne Abschluss. Und nur knapp 20 Prozent erreichen die allgemeine Hochschulreife. Bundesweit sind wir damit Schlusslicht im "Bildungsland Bayern". Der Gründe dafür: Die Klassen sind sind zu groß, es fehlen Förderangebote, Betreuungsmöglichkeiten und Lehrer. Statt auf individuelle Förderung, setzt Bayern auf individuelle Auslese bereits im 10. Lebensjahr. Statt Spaß am Lernen überwiegen Prüfungsstress und Notendruck. Vor allem Kinder aus einkommensschwachen und/oder so genannten bildungsfernen Haushalten bleiben dabei auf der Strecke. Das muss sich ändern! Deshalb engagiere ich mich für eine grundlegende Reform des Bildungssystems und eine deutliche Verbesserung der Rahmenbedingungen an Bayerns Schulen. Unsere zentralen Forderungen lauten:
  • Individuelle Förderung der Kinder nach ihren Begabungen, Neigungen und Fähigkeiten.
  • Gleiche Bildungschancen für alle, unabhängig vom Geldbeutel der Eltern.
  • Wohnortnahe und vielfältige Schullandschaft.
  • Abschaffung des Übertrittszeugnisses und Errichtung von Gemeinschaftsschulen.
  • Keine Klasse über 25 Schüler/innen
  • Mehr Lehrerinnen und Lehrer.
  • Flächendeckendes Angebot von Ganztagsschulen.
  • Keine weitere Verlagerung des Unterrichts nach Hause und in die Nachhilfeinstitute.
  • Echte Lernmittelfreiheit.
  • Deutliche Erhöhung der Bildungsausgaben im Haushalt des Freistaates Bayern.
Wir werden für einen Paradigmenwechsel in der Bildungspolitik sorgen, in der sich die Unterrichtsform den Schülern anpasst und die sich am Lernfortschritt des Einzelnen orientiert. Die Zukunft der schulischen Bildung liegt in der Gemeinschaftsschule, wo die Kinder in jahrgangs- und klassenübergreifenden kleinen Lerngruppen unterrichtet werden. Nach der 10. Klasse führt eine zusätzlich dreijährige Obestufe interessierte Schüler/-innen zum Abitur.
 

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