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Bayerns ASB-Chef Pfaffmann übergibt Rettungswagen an Flüchtlingshilfe in Serbien

Pfaffmann: „Balkanroute existiert nach wie vor; von der Weltöffentlichkeit mittlerweile unbemerkt“

Bayerns ASB-Landesvorsitzender Hans-Ulrich Pfaffmann (MdL/SPD) hat in der serbischen Stadt Subotica einen Rettungswagen an die serbische ASB-Partnerorganisation IDC übergeben. IDC hat in Subotica eine Krankenstation für Flüchtlinge errichtet; der Rettungswagen wird dort stationiert sein. „Die serbischen Kollegen leisten eine großartige Arbeit und haben jede Unterstützung verdient“, sagte Pfaffmann bei der Übergabe des Fahrzeugs. Seit Sommer 2016 seien in einer weiteren – vom ASB Bayern unterstützten – medizinischen Station rund 100.000 der insgesamt 700.000 ankommenden Flüchtlinge medizinisch versorgt worden. Neben dem Rettungswagen hat der ASB Bayern den serbischen IDC-Kollegen noch einen Ford Transit als Teamfahrzeug überlassen.

Pfaffmann: „Die Balkanroute existiert nach wie vor; von der Weltöffentlichkeit mittlerweile unbemerkt. Tausende warten seit Wochen und Monaten an der geschlossenen Grenze zu Ungarn – darunter Familien und eine hohe Anzahl von unbegleiteten Minderjährigen. Der ASB Bayern tut was er kann, um mitzuhelfen, die humanitäre Lage dort zu verbessern. Das humanitäre Gesicht Europas sind die Hilfsorganisationen vor Ort – und nicht die EU-Institutionen.“ Gerade auch die Lager auf der ungarischen Seite der serbisch-ungarischen Grenze gäben Zeugnis vom humanitären Versagen Europas in der Flüchtlingshilfe.

Hans-Ulrich Pfaffmann wurde vom stellvertretenden ASB-Landesgeschäftsführer Timothy Wolf und von Frank Voggenreiter vom Münchner Aktionsbündnis „Bellevue di Monaco“ begleitet – das Bündnis hat medizinisches Equipment gesammelt und dieses zugeladen. Gemeinsam mit zwei serbischen Kollegen haben die drei bayerischen Helfer die beiden Fahrzeuge von München nach Belgrad gefahren.

 

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